RFT der Aufstiegsrat

Ja, der Blog Aufstiegsrat wurde „gehäckt“. Irgend jemand wollte meine Meinung ausschalten und hat sich dabei mächtig angestrengt. Hat wenig genutzt! Es ist wie nach einem Brand: Das Haus wird neu aufgebaut. Die tragenden Wände beschreibt der Artikel 5. (1) Grundgesetz:

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Mehr über den Aufstiegsrat

Der Fußball lässt mich seit dem 7. August 1955 nicht mehr los. An diesem Tag nahm mich mein Opa mit ins neue Wildparkstadion. Der KSC spielte als Pokalsieger gegen den Deutschen Meister Rot-weiß Essen. Das Spiel endete 2:2. Und es folgte acht Jahre später ein weiteres denkwürdiges Spiel. Am 24. August 1963 spielte „mein“ KSC in der neu gegründeten Bundesliga gegen den Meidericher SV. Die „Zebras“ gewannen 4:1. Das Ergebnis war mir ehrlich gesagt wurscht. Was zählte – mir läuft es heute noch eiskalt den Rücken herunter – waren die sagenhaften Standing Ovations der 40.000 Zuschauer für niemand geringerem wie „Boss“ Helmut Rahn. „Rahn müsste schießen…“ Der WM-Held von 1954 hat auch im Wildparkstadion geschossen und getroffen. Großartig!!!

Zu der Zeit spielte ich noch in der C-Jugend. Mein Vorbild war Helmut Haller, der Mann mit den goldenen Beinen. Ein virtuoser Techniker. Später, wann immer es meine Freizeit erlaubte, spielte ich in verschiedenen Amateur-Vereinen bis zur Bezirksliga. Schon frühzeitig absolvierte ich Trainerlehrgänge und erwarb so die B- und A-Lizenz. So trainierte ich verschiedene 1. Mannschaften und Jugendmannschaften. Später wurde ich Fußballabteilungsleiter und Vereinsvorsitzender.

Bei den Kickers zu Besuch war Rudi F.erstmals im Herbst 1975. Mein „alter“ Freund Richard Saller wurde damals überraschend Trainer. Von nun an schlägt mein Herz auch für die Kickers.

1982 zog ich mit meiner Familie nach Zell a. Main. Beim FC Zell spielte ich in den Altherren. Bereits nach wenigen Monaten durfte ich als Interimstrainer die 1. Mannschaft vor dem Abstieg bewahren. Ein halbes Jahr später war ich wieder Interimstrainer. Wir schafften wieder den Klassenerhalt. Meine beiden Söhne spielten damals beim ETSV Würzburg und dann beim Würzburger FV in der Jugend, die ich ein Jahr trainieren durfte. Der älteste Sohn spielte anschließend zwei Jahre beim 1. FC Nürnberg in der A-Jugend und wurde dort Deutscher Vizemeister und Deutscher Pokalsieger. Aus beruflichen Gründen zog ich mich aus dem aktiven Fußball zurück.

Erst im Jahr 2003 wurde ich durch „Coach“ Michael Schaudt und Georg „Schorsch“ Schmitt „behutsam“ für die Kickers aktiviert. So wurde ich zunächst Fußballabteilungsleiter, dann Vorstand Sport und sogar Aufsichtsrat. Nach meinem Ausscheiden aus dem „aktiven Dienst“ wurde aus dem Aufsichtsrat „der Aufstiegsrat“. Bei den zahlreichen Aufstiegsfeiern von der Bezirksliga bis in die 2. Bundesliga ist Aufstiegsrat eine durchaus angemessene Bezeichnung.